"hinschauen"

30.04.2019

Ein gemeinsames Projekt der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und dem österreichischen Parlament anlässlich der "Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus" am 3. Mai 2019 in der Hofburg.

(Foto: KZ-Gedenkstätte Mauthausen)

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  • (Foto: KZ-Gedenkstätte Mauthausen)
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  • (Foto: Furkan Cavuslu)
  • (Foto: Daniel Undesser)
  • (Foto: Stefan Habitzl)

Der Präsident des Nationalrates Wolfgang Sobotka und der Präsident des Bundesrates Ingo Appé luden am 3. Mai 2019 zur "Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus" in den Zeremoniensaal der Hofburg. Im Zentrum der Gedenkveranstaltung stand das Gedenkprojekt "#hinschauen".

73.000 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt, besuchen jährlich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Jugendliche stehen seit jeher im Fokus unserer historisch-politischen Bildungsarbeit, denn, wie schon so oft betont, das Fortbestehen einer lebendigen Gedenkkultur liegt in ihren Händen.

Dieses Jahr wollte die KZ-Gedenkstätte Mauthausen anlässlich des Gedenktags eine ganz besondere Gruppe Jugendlicher in den Fokus rücken. Eine Gruppe junger Männer, ohne die die tägliche Arbeit an der Gedenkstätte nicht möglich wäre; eine Gruppe Jugendlicher, welche die Gedenkstätte und ihre Arbeit seit den 80ern mitprägt und die zur liberalen und progressiven Geisteshaltung an der Gedenkstätte beigetragen haben. Junge Menschen voller Ideen, die Jahr für Jahr frischen Wind, mutige Initiativen und erfrischend neue Ansätze einbringen: Die Zivildiener der KZ-Gedenkstätte Mauthausen.

In den letzten 30 Jahren haben mehr als 300 junge Männer ihren Zivildienst an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen geleistet. Einige sind sogar geblieben und zählen nun zu den wertvollsten Mitarbeitern. 

In einem gemeinsamen Projekt mit den Fotografen Marko Zink, Roland Pohl sowie mit drei Komponistinnen wollte die KZ-Gedenkstätte Mauthausen dieses Jahr ihren Zivildienern die Gelegenheit geben, ihre Sichtweisen auf die Arbeit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen einem breiten Publikum zu vermitteln. Man wollte von ihnen wissen, welche Perspektiven sie innerhalb ihres neunmonatigen Dienstes auf die Gedenkstätte entwickeln. Welchen Blick sie auf die aktuelle Auseinandersetzung mit den Verbrechen der Nationalsozialisten an diesem Ort haben und welchen Platz sie ihr in ihrer Identität einräumen. Diese Veranstaltung soll ihren Antworten ein breiteres Publikum verschaffen, untermalt von den wunderbaren Kompositionen dreier Künstlerinnen, die den Schaffungsprozess dieser Fotos mitverfolgt und in Noten festgehalten haben.

 

#hinschauen