Bewachungseinrichtungen

Nördliche Lagermauer mit Wachturm, vermutlich Frühjahr 1943 (Foto: SS-Foto, Courtesy of Museu d’Història de Catalunya, Barcelona: Fons Amical de Mauthausen)Nördliche Lagermauer mit Wachturm, vermutlich Frühjahr 1943 (Foto: SS-Foto, Courtesy of Museu d’Història de Catalunya, Barcelona: Fons Amical de Mauthausen).Das Häftlingslager wurde zunächst mit Stacheldraht und einem Holzzaun mit vier hölzernen Wachtürmen umgeben. Im Sommer 1941 mussten die Häftlinge damit beginnen, eine drei Meter hohe Mauer aus Granitsteinen aus den nahegelegenen Steinbrüchen zu errichten. Im Zuge dessen wurden auch drei Wachtürme auf der Nord- und zwei Wachtürme auf der Südseite gebaut, auf denen Schießstände mit Maschinengewehren und Alarmvorrichtungen installiert wurden. Zwischen der Mauer und dem mit Starkstrom geladenen Stacheldrahtzaun patrouillierten ständig Wachen, die sogenannte „kleine Postenkette“. Die Mauer vollzog die räumliche Trennung von Häftlingslager und Außenwelt, indem sie einerseits die Häftlinge einschloss und andererseits den Einblick von Außen in das Lager unterband.