81. Jahrestag der Befreiung des KZ Ebensee
09.05.2026
Rückblick
Am 9. Mai 2026 fand in der KZ-Gedenkstätte Ebensee die internationale Gedenkfeier zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers statt. Zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland kamen zusammen, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und ein Zeichen der Erinnerung und Verantwortung zu setzen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Zeitgeschichte Museum Ebensee.
Die Veranstaltung wurde von Kathrin Quatember moderiert und musikalisch vom Ensemble „Sonderschicht“ begleitet, das seit Jahren ein fixer Bestandteil der Gedenkfeier ist und eindrucksvoll zeigt, dass Empathie und Erinnerung nicht nur in gesprochenen Worten Ausdruck finden können. In den Begrüßungsworten betonten Bürgermeisterin Sabine Promberger sowie Stephan Matyus, Leiter des Gedenkbüros der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, die Bedeutung einer aktiven Erinnerungskultur. Zudem wurde die Erklärung der Bürgermeister*innen des Salzkammerguts „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ vorgestellt. Dabei wurde betont: „Wo die Demokratie stirbt, sind die Menschenrechte niemals sicher.“
Im Zentrum standen die Ansprachen von Angehörigen und internationalen Vertreter*innen: Shimon Shahar, Sohn des Überlebenden Zvi Smitmaier, Aline Dreyer in Vertretung der belgischen Amicale sowie Gabriele Alberti, Präsident der ANED Prato.
Das Gedenkreferat hielt Florian Scheuba. Abgeschlossen wurde die Feier mit einem gemeinsamen Segen durch Pfarrer Alois Rockenschaub. Zum Ende der Veranstaltung richtete Moderatorin Kathrin Quatember einen Appell an die Besucher*innen: „Redet mit euren Freund*innen, Familien und Bekannten – so bleibt Erinnerung gegenwärtig und Gedenken lebendig.“