Gedenkstätten bei Außenlagern

Die Widmung des ehemaligen KZ Mauthausen als zentrale staatliche Gedenkstätte seit dem Jahr 1949 trug wesentlich dazu bei, dass die Orte der Außenlager sowie des Zweiglagers Gusen zunehmend in Vergessenheit gerieten. Die baulichen Überreste dieser Lager wurden nach dem Krieg zumeist schnell beseitigt oder weitergenutzt. Opferfriedhöfe und Einzelgräber von Opfern der Konzentrationslager und Todesmärsche wurden exhumiert und die sterblichen Überreste an zentrale Orte außerhalb des alltäglichen Blickfelds der Öffentlichkeit umgebettet. Viele Unternehmen, für die KZ-Häftlinge Zwangsarbeit zu verrichten hatten, waren hingegen auch in der Nachkriegszeit weiter wirtschaftlich erfolgreich.

Es ist dem Einsatz der Überlebenden, deren Angehörigen und lokalen zivilgesellschaftlichen Initiativen zu verdanken, dass heute an vielen dieser Orte in unterschiedlicher Form deren Geschichte gedacht wird.

Die verschiedenen lokalen Gedenkinitiativen sind heute innerhalb des Mauthausen-Komitee Österreich miteinander vernetzt. Sie zeichnen sich für die Errichtung von Erinnerungszeichen ebenso verantwortlich wie für die Gestaltung von Ausstellungen und die Durchführung von Gedenk- und Informationsveranstaltungen vor Ort.

Zu den Lokalgruppen.

Zur Geschichte der Außenlager Linz I und Linz III sowie Informationen zum Gedenkort Lunzerstraße, dem ehemaligen Standort des KZ Linz III siehe Zeitgeschichte MUSEUM in Linz www.voestalpine.com/zeitgeschichte.