Die Außenlager

Ab 1941/42 verteilte die SS KZ-Häftlinge in immer größerer Zahl als Arbeitskräfte auf Außenlager in weiten Teilen Österreichs. Zunächst mussten sie dort vor allem Bauarbeiten leisten Verkehrswege, Kraftwerke oder Fabriken errichten. In der zweiten Kriegshälfte wurden sie zunehmend auch zur Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion gezwungen. Ab Ende 1943 mussten tausende Häftlinge unterirdische, vor Luftangriffen sichere Produktionsstätten errichten.

Bis zur Befreiung des KZ Mauthausen/Gusen wurden mehr als 40 Außenlager errichtet. Anfang März 1945 befanden sich an die 64.000 von insgesamt 83.000 KZ-Häftlingen in einem der Außenlager. 

Mauthausen

  1. KZ Mauthausen

Außenlager Mauthausen

  1. Amstetten
  2. Bachmanning
  3. Bretstein
  4. Dipoldsau
  5. Ebensee
  6. Eisenerz
  7. Enns
  8. Grein
  9. Großraming
  10. Gunskirchen
  11. Gusen I
  12. Gusen II
  13. Gusen III
  14. Hirtenberg
  15. Klagenfurt
  16. Leibnitz
  17. Lenzing
  18. Linz I
  19. Linz II
  20. Linz III
  21. Loiblpass (Nord)
  22. Loiblpass (Süd)
  23. Melk
  24. Passau I
  25. Passau II
  26. Peggau
  27. Redl-Zipf
  28. Schloß Mittersill
  29. Schloss Lannach
  30. Schloss Lind
  31. St. Aegyd
  32. St. Lambrecht (Frauenlager)
  33. St. Lambrecht (Männerlager)
  34. St. Valentin
  35. Steyr
  36. Ternberg
  37. Vöcklabruck
  38. Wels II
  39. Wien-Floridsdorf
  40. Wien-Hinterbrühl
  41. Wien-Saurerwerke
  42. Wien-Schönbrunn
  43. Wien-Schwechat (Heidfeld)
  44. Wien-Schwechat („Santa“)
  45. Wiener Neudorf
  46. Wiener Neustadt (1943)
  47. Wiener Neustadt (1944)

Schloß Hartheim

  1. Schloss Hartheim