Bildungsauftrag

Bildungsauftrag
KZ-Gedenkstätte Mauthausen, ehemaliger Appellplatz (Foto: KZ-Gedenkstätte Mauthausen)

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen bewahrt das Gedenken an die Opfer, erforscht und dokumentiert die Geschichte des KZ Mauthausen samt seiner Außenlager und ermöglicht den BesucherInnen durch Ausstellungen und pädagogische Vermittlungsprogramme die Auseinandersetzung mit der KZ-Geschichte. Das Ziel der Bildungsarbeit ist die Sensibilisierung gegenüber nationalsozialistischer Wiederbetätigung, Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung von Minderheiten und Demokratiefeindlichkeit.

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen versteht sich als Gedenkort und Lernort. Mit ihren Vermittlungsprogrammen möchte sie die historisch-politische Bewusstseinsbildung fördern. Deshalb beschäftigt sich die pädagogische Vermittlung multiperspektivisch mit den Opfern, den Tätern und dem gesellschaftlichen Umfeld des KZ Mauthausen. In der Rekonstruktion dieser historischen Perspektiven erschließen sich Bedingungen, Motive und Handlungsspielräume der beteiligten Menschen.

Als pädagogische Prinzipien gelten bei Vermittlungsprogrammen an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen das autonome und das partizipative Lernen. Die BesucherInnen nehmen eine aktive Rolle ein. Sie sollen sich in der Gruppe über ihre Wahrnehmungen sowie über historische Text- und Bildmaterialien austauschen, um sich der Geschichte eigenständig zu nähern. Auf dieser Basis leiten die BesucherInnen Fragen für die Gegenwart ab und stellen selbständig Bezüge zum Heute und zu eigenem Handeln her.

Das pädagogische Konzept der KZ-Gedenkstätte Mauthausen hier zum Download.