KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Österreichisches Bundesheer starten Bildungskooperation

08.10.2020

Das Österreichische Bundesheer und die KZ-Gedenkstätte Mauthausen werden zur Förderung der staats- und wehrpolitischen Bildung des Heeres enger kooperieren. Heute unterzeichneten Direktorin Barbara Glück und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eine Absichtserklärung über eine tiefergehende und längerfristige Zusammenarbeit.

KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Österreichisches Bundesheer starten Bildungskooperation
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner mit Direktorin Barbara Glück. (Foto: Bundesheer/Pusch)

"Ich bin dankbar, dass die KZ-Gedenkstätte Mauthausen und das Österreichische Bundesheer heute eine schon bestehende Partnerschaft noch weiter vertiefen. Gemeinsam wollen wir eine in die Zukunft gerichtete Gedenkkultur stärken und demokratische Grundwerte vermitteln", erklärt Barbara Glück, Direktorin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. 

In der Kooperationserklärung wurden folgende wesentliche Inhalte vereinbart:

  • Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen des Österreichischen Bundesheeres, insbesondere der Heeresunteroffiziersakademie, der Theresianischen Militärakademie und der Landesverteidigungsakademie mit dem Mauthausen Memorial,
  • Gemeinsame Erarbeitung von Inhalten zum Thema "Totalitarismus, Rassismus und Antisemitismus" am Beispiel der "Geschichte des KZ-Systems Mauthausen" und
  • Implementierung von Gedenkstättenbesuchen durch Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres.
     

Das Österreichische Bundesheer unterstützt seit vielen Jahren vor allem durch das Militärkommando Oberösterreich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen.