KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Diakoniewerk realisieren inklusiv geführtes Gastronomiekonzept

01.03.2016

Das Diakoniewerk realisiert ein inklusiv geführtes Gastronomiekonzept an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Im „Bistro Mauthausen Memorial“ arbeiten Menschen mit Behinderung gemeinsam mit Gastronomiefachkräften. Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen, als wichtiger Gedenk- und Lernort, gewinnt damit zusätzlich an Bedeutung als Ort der Begegnung.

KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Diakoniewerk realisieren inklusiv geführtes Gastronomiekonzept
(Foto: Diakoniewerk)

An die 200.000 BesucherInnen werden jährlich an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen begrüßt. Viele nehmen an Bildungsangeboten teil, die ausgehend von der Geschichte des Ortes auch aktuelle gesellschaftsrelevante Fragen diskutieren. Dafür braucht es Zeit und Raum - einen Ort der Begegnung, der nun mit der Diakonie und einem Konzept der „bedachten Gastfreundschaft“ verwirklicht wird. Zugleich will man mit dem Projekt einen Beitrag, um nach wie vor bestehende Vorurteile und Barrieren abzubauen und eine partnerschaftliche Koexistenz von Menschen mit und ohne Behinderung ermöglichen.

Ab März wird es an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen erstmals möglich sein, eine individuelle Auswahl an Speisen, wie zum Beispiel kalte Lunchboxen oder warme Gerichte, vorzubestellen und im Bistro abzuholen bzw. vor Ort zu konsumieren. Auf Regionalität der verarbeiteten Lebensmittel wird dabei großer Wert gelegt. Neben Getränken, Snacks, Suppen und Sandwiches sowie Kaffee, Tee und Kuchen wird das „Bistro Mauthausen Memorial“ spezielle Angebote für Schülerinnen und Schüler sowie für Erwachsenengruppen anbieten.