Gedenken aktiv mitgestalten: Internationale Jugendbegegnung in Mauthausen

21.08.2017

Gedenken aktiv mitgestalten: Internationale Jugendbegegnung in Mauthausen
(Foto: KZ-Gedenkstätte Mauthausen / Bernhard Mühleder)

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Im Vorjahr organisierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Landesverband Berlin erstmals eine internationale Jugendbegegnung in Mauthausen. Heuer trafen sich hier 16 Jugendliche aus Italien, Polen, Weißrussland, Deutschland, Russland, Ungarn und der Türkei und setzten sich von 6. bis 19. August unter dem Titel "Mauthausen international - Schicksale damals und Gedenkkulturen heute" mit der Geschichte des KZ Mauthausen auseinander. Betreut wurden sie zwei Wochen lang von Bernhard Mühleder, Mitarbeiter im Team der Pädagogik der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Er begleitete den Aufenthalt der Jugendlichen mit verschiedenen pädagogische Programmen, bei denen sie über die Geschichte des Ortes und die dort begangenen Verbrechen informiert wurden und dazu eingeladen wurden, sich selbst inhaltlich einzubringen. Dazwischen verrichteten die Jugendlichen Pflegearbeiten in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und auf dem Soldatenfriedhof. "Diese praktische Arbeit vermittelt den Jugendlichen, dass sie selbst dazu beitragen können, Gedenken aktiv mitzugestalten." so Bernhard Mühleder. Am 18. August hielten die Jugendlichen im Bereich des ehem. Appellplatzes eine Gedenkfeier ab, die sie selbst musikalisch gestalteten. Sie bildete den Abschluss ihres Aufenthalts, der ihr großes Engagement für die Arbeit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen zeigte.

Seit 1971 organisiert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.  Landesverband Berlin Fahrten an die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Bisher nahmen etwa 70 Gruppen von Jugendlichen daran teil.