Internationales Jugendcamp in Mauthausen

13.08.2016

Internationales Jugendcamp in Mauthausen
(Foto: KZ-Gedenkstätte Mauthausen)

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  • Keynotespeaker Adelheid Kastner bei der Eröffnung des Dialogforums Mauthausen
  • Zeitzeuge Walter Stern im Gespräch mit Gregor Holzinger

Auch heuer trafen sich im Rahmen eines Projektes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. vom 31. Juli bis 13. August 2016 Jugendliche zwischen 14 und 23 Jahren in Mauthausen und beschäftigten sich unter dem Motto „Schicksale damals und Erinnerungskultur(en) heute“ mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und den Lebensgeschichten der Opfer des ehemaligen KZ Mauthausen. Junge Menschen aus Frankreich, Italien, der Türkei, Mexiko, Bulgarien und Deutschland halfen bei der Pflege des Areals der KZ-Gedenkstätte Mauthausen mit und bekamen unter Anleitung der Pädagogischen Abteilung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen  die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des KZ Mauthausen auseinanderzusetzen aber auch zu lernen, in der Gruppe menschlich miteinander umzugehen und Konflikte friedlich zu lösen. Somit haben die Jugendcamps einen friedenspädagogischen Charakter, der dem pädagogischen Leitgedanken der Vermittlungsarbeit an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen entspricht.

Der Verband feierte heuer sein 45-jähriges Jubiläum der Jugendarbeit in Mauthausen und organisierte dort erstmals ein international ausgerichtetes Jugendcamp. Innerhalb dieser 45 Jahre hatte der Verband insgesamt 66 Gruppen von Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren von Berlin nach Mauthausen eingeladen, die dort 2-3 Wochen ihrer Sommerferien verbrachten.

Die Knobelsdorff-Schule/Oberstufenzentrum Bautechnik I aus Berlin kehrt seit 36 Jahren jeden Sommer an die Gedenkstätte zurück. Die diesjährige internationale Jugendbegegnung ist unter theaterpädagogischer Leitung mit einer kleinen Theatervorführung zu Ende gegangen.